125 Jahre – und zum Schluss 42,195 Kilometer
Am 4. Oktober 2026 hat die Schnüsse Tring ihr Jubiläumsjahr mit einem sportlichen Paukenschlag beendet: Beim Generali Köln Marathon gingen vier Staffeln und ein Einzelläufer für unsere Gesellschaft an den Start. Gut zu erkennen waren alle an den eigens angefertigten roten Laufshirts. Bei bestem Sonnenschein wurde daraus ein Tag, der uns lange in Erinnerung bleiben wird.
Präsident Dirk Königs hatte die Richtung vorab vorgegeben: „125 Jahre sind eine lange Strecke – da ist ein Marathon genau der richtige Abschluss für unser Jubiläumsjahr.“ Und weiter: „Mir sin Familich – das gilt auch auf der Marathonstrecke: Jeder läuft sein Stück, aber ins Ziel kommen wir gemeinsam.“ Genau so ist es gekommen.
Vier Staffeln, ein Ziel
Alle vier Staffeln haben das Ziel erreicht – und zwar verletzungsfrei. Jede Staffel teilte sich die Marathondistanz in vier Etappen von 12, 11,9, 6 und 12,3 Kilometern auf.
Am Start standen:
- Team Vorstand – die Schlussetappe lief unser Schatzmeister Alexander Jauk
- Team Kammerkätzchen
- Team Prinz – unter anderem mit Ralf Görres, Prinz der Session 2013, damals mit dem heutigen Präsidenten Dirk Königs als Bauer an seiner Seite
- Team Verein
Drei Stationen, dreimal Gänsehaut
An den Wechselzonen hatte die Schnüsse Tring drei Fan-Treffpunkte eingerichtet – und überall war die Stimmung bestens.
Station 1 – Chlodwigplatz. Gabi Schulz und ihre Mitstreiter hatten sich schon am frühen Vormittag den besten Platz gesichert. Snacks und das obligatorische Fässchen sorgten bei den zahlreichen Mitgliedern für gute Laune. Auch unser Ehrenpräsident Achim Kaschny gab sich mit seiner Frau Brigitte die Ehre und feuerte unsere Läuferinnen und Läufer an – und alle anderen gleich mit.
Station 2 – Aachener Weiher. Hier war die große Tanzgruppe fest am Ruder. Mit lautem Jubel wurden die Läuferinnen und Läufer empfangen, und auch die Wechselzone war in besten Händen.
Station 3 – Hansaring. Die letzte Station betreute die Familie unseres Schatzmeisters Alexander Jauk, der selbst die Schlussetappe der Vorstandsstaffel erfolgreich bestritt. Im Laufe des Tages kamen hier immer mehr Mitglieder zusammen, um die Läuferinnen und Läufer über die letzten Kilometer ins Ziel zu tragen.
Hut ab, Gebhard!
Besonderen Respekt verdient unser Archivar Gebhard Harter. Er wagte sich als Einzelkämpfer auf die volle Marathondistanz – und belegte als Ü70-Läufer den 17. Platz in seiner Altersklasse. Sonst bewahrt Gebhard die Geschichte unserer Gesellschaft; an diesem Tag hat er selbst ein Kapitel davon geschrieben.
Ausklang im Kölsche Boor
Nach dem Lauf trafen sich fast alle Läuferinnen und Läufer der vier Staffeln und viele Fans im Kölsche Boor am Eigelstein. Dort ließen wir einen hervorragenden Tag ausklingen – und die Stärkung mit Kölsch durfte natürlich nicht fehlen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die gelaufen sind, angefeuert, organisiert und betreut haben. Ihr habt gezeigt: Mir sin Familich – im Saal, auf der Straße und auf 42,195 Kilometern.