Der Erfolg gab der „Schnüsse Tring“ noch mehr Schwung. Er ermutigte die KG im folgenden Jahr, einen ersten großen Schritt nach Köln hinein zu wagen. Dank der Arbeit des damaligen Vorstandes – Heinz Thiebes als Präsident, Willi Lautenbach als erster Vorsitzender, Reinhold KieI als Schatzmeister und Willi Morant als Literat – gelang es, eine große Sitzung im Zentrum der Stadt durchzuführen: im Börsensaal der Industrie- und Handelskammer zu Köln. Der Mut wurde belohnt. Denn die Sitzung sollte seitdem am Tag nach Weiberfastnacht einen festen Platz im Terminkalender der KG erhalten. Sie ist ein nicht mehr wegzudenkendes festliches Ereignis im Kölner Karneval, dessen Bedeutung durch die seit 1960 ständig wachsende Zahl prominenter Besucher aus Rat und Verwaltung der Stadt, der Verwaltung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen, aus der Industrie und nicht zuletzt des Festkomitees des Kölner Karnevals unterstrichen wird. Diese „Freitags-Sitzung“ führt der Gesellschaft immer wieder viele neue Freunde zu. Es gelingt jedes Jahr aufs Neue glänzende Sitzungen mit Temperament und Schwung durchzuführen.
Mit dem neuen Senatspräsidenten Jupp Segmüller kam außerdem mehr Kontinuität in die Arbeit des weiter aufstrebenden Senats. Bis 1976 stand er dem honorigen Trüppchen voran, und es gelang ihm, die Zahl der Senatoren stetig zu steigern.