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1955

Die ungenügenden Saalverhältnisse in Ossendorf zwangen die Gesellschaft von 1955 an, ihre Veranstaltungen in die benachbarten Kölner Vororte zu verlegen. So wurden die Sitzungen zunächst im Saal des Restaurants Zimmermann in Köln-Bickendorf und später im damaligen „Glaspalast“ und schließlich im Kolpinghaus in Köln-Ehrenfeld durchgeführt. Die Freunde der Gesellschaft scheuten die Wege aber nicht, um an den Veranstaltungen der „Schnüsse Tring“ teilnehmen zu können. Der Freundeskreis wurde immer größer.

Daraus ergab sich auch die Notwendigkeit, die überalterte /ereinssatzung von 1901 durch eine neuere abzulösen. Denn – für heutige Verhältnisse undenkbar – war die Mitgliederzahl in der Schnüsse Tring satzungsmäßig auf eine Höchstgrenze von 30 (in Worten: dreißig) Herren festgeschrieben. In der neuen Satzung wurde die Anzahl der Mitglieder nicht mehr begrenzt und gleichzeitig den Damen der Eintritt in die Gesellschaft ermöglicht. Die „Gleichberechtigung“ hielt ihren Einzug. Auch im Senat standen Veränderungen an: Von 1955 bis 1957 übernahm Ferdi Bongard das Amt des Senatspräsidenten, auf ihn folgte von 1957 bis 1960 Arnold Hoffsümmer.