Ein Vorstand geht in Klausur - 2016

Ein Vorstand geht in Klausur - 2016

Ein Vorstand geht in Klausur

Was haben das Eifelstädtchen Stadtkyll und die Alte Kölner Karnevalsgesellschaft Schnüsse Tring gemeinsam? Einen Prinzen im Kölner Dreigestirn von 2013. Bei beiden, Stadt wie Gesellschaft, hat dieses Ereignis Spuren hinterlassen. Gemeinsamkeiten verbinden und machen sympathisch. Aus diesem Grund beschloss der Vorstand seine diesjährige Klausurtagung in dem kleinen Eifelstädtchen zu begehen.

Auf freundliche Vermittlung von “unserem” Prinz Ralf III fanden wir Quartier im Gasthaus “Petra”. Dort wurden wir auch sehr freundlich empfangen. In den letzten Wochen vorher hatte man genügend Themenpunkte gesammelt, eine Agenda von anderthalb DIN-A4 Seiten musste abgearbeitet werden.

Um 13.30 Uhr hatten die Honoratioren der Stadt zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Der Bürgermeister, ein Ex-Bürgermeister, Vertreter der Stadt und der Vater des Prinzen freuten sich über den Besuch des Vorstandes. Seit der Zeit im Dreigestirn bestehen gute Verbindungen in die Heimatstadt des Prinzen und viele Einwohner sind gern gesehene Gäste auf unseren Sitzungen. Da, das ist in der Eifel nicht untypisch, die meisten auch mehr oder weniger miteinander verwandt sind, entstand schnell eine herzliche, familiäre Stimmung. Im Anschluss gab es noch eine exklusive Führung, geleitet von Ex-Ortsbürgermeister (und Prinzen-Onkel) Peter Linden durch die überschaubare, aber nicht weniger interessante, Geschichte der Stadt. Höhepunkt und Abschluss der Führung war ein Besuch beim Ornat des Ex-Prinzen in der Stadtkyller Marktscheune. In einer Glasvitrine an der Wand wird das exklusive Kleidungsstück zusammen mit diversen Orden aufbewahrt. Spätestens hier wird klar, wie sehr die Zeit im Kölner Dreigestirn auch in der beschaulichen Eifel Spuren hinterlassen hat.

Nach dieser netten Unterbrechung stand wieder die Arbeitsagenda im Vordergrund. Gegen 19 Uhr begann dann allerdings der gemütliche Teil der Klausur. Der Pensionswirt hatte uns zu Ehren das jährliche “angrillen” eine Woche vorgezogen und zeigte, trotz heftigen Schneetreiben, was er am Grill zu leisten im Stande ist. Unterstützt durch den Genuss von Bitburger Pils und Marillenschnaps nahm der Abend seinen Lauf. Die letzten verschwanden weit nach Mitternacht auf Ihr Zimmer.

Dem Marillenschnaps zum Trotz ging es am nächsten Morgen von 9 bis 12 Uhr noch einmal konzentriert weiter. Es war eine arbeitsintensive und erfolgreiche Klausur. Wir werden in den nächsten Wochen einige neue Ideen auf den Weg bringen und haben schöne Veranstaltungen für das laufende Jahr geplant.

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