Aus „alt“ mach neu – Sessionsauftakt 2015/16

Aus „alt“ mach neu – Sessionsauftakt 2015/16

Aus „alt“ mach neu – Sessionsauftakt 2015/16 der Alten Kölner Karnevalsgesellschaft Schnüsse Tring von 1901 e.V.

Die Überraschung war gelungen. Eigentlich hatte man sich damit abgefunden, dass es in dieser kurzen Session keine „neue“ Schnüsse Tring“ geben würde. Aber Gabi Schulz hatte Spaß an der Rolle der emanzipierten Dienstmagd Sessionseröffnung 2015/2016 Alte Kölner Karnevalsgesellschaft Schnüsse Tring von 1901 e.V.gefunden und sie hervorragend in der letzten Session verkörpert. Kurzentschlossen ist sie dem Wunsch unseres Präsidenten nachgekommen und stellte sich für eine zweite Amtszeit zur Verfügung. Im besten Kölsch hielt sie ihre „neue“ Antrittsrede und der donnernde und langanhaltende Applaus der anwesenden Mitglieder und Gäste zeigte, dass diese Entscheidung auf allgemeine Zustimmung traf.

Der Friedrich-Ebert-Saal in Köln-Bickendorf war zur Sessionseröffnung der KG Schnüsse Tring sehr gut besucht. Mehr als 130 Mitglieder und Gäste waren gekommen. Unser Literat Thomas Hoffmann hatte auch wieder ein gutes und ausgewogenes Programm auf die Bühne gestellt. Da war für jeden Geschmack was dabei. Pünktlich um 19:11 konnte Präsident Achim Kaschny die neue Session für unsere Gesellschaft eröffnen.

Für den stimmungsvollen Einstieg sorgte gleich zu Beginn unsere Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener. Die Bühne im Saal bot genügend Platz, um fast alles zu zeigen und nach dem Auftritt war jedem klar, diese Tanzgruppe wird von Jahr zu Jahr besser. Um die Verbundenheit zur Gesellschaft zu untermauern, gab es für die Mitglieder eine eigene Tanzgruppen-Gesellschaftsmütze. Lara und Alexander Kaschny wurde dann auch noch eine besondere Ehrung zuteil. Vom Bund deutscher Karneval erhielten sie das silberne Ehrenabzeichen im Tanzsport: 11 Jahre bei der gleichen Tanzgruppe ist in Köln mittlerweile eine Seltenheit. Mit der Newcomerband „Druckluft“ folgte dann auf der Bühne auch sofort der erste musikalische Höhepunkt. Die 14 Jungs und Mädels sorgten mit ihren Blasinstrumenten sofort für ausgelassene Stimmung. Da blieb niemand auf seinem Platz.

Ein fester Programmpunkt zur Sessionseröffnung ist immer die feierliche Aufnahme von neuen und die Ehrung von langjährigen Mitgliedern. 50 Jahre ist schon eine verdammt lange Zeit, so lange hält Andrea Pabel der Gesellschaft die Treue. Angefangen als junges Mädel in der Tanzgruppe hat sie in 5 Jahrzehnten Gesellschaftsleben sicher so einiges erlebt. Wir freuen uns auf die nächsten 50 Jahre.

Im letzten Jahr waren sie, Peter Horn und F. M. Willizil, 25 Jahre in unserer Gesellschaft als Ehrenmitglieder dabei. Als Mitglieder der Gruppe „KölschFraktion“ sind sie im Kölner Karneval eine feste Größe und wir freuen uns immer wieder, wenn sie für uns aufspielen. Sie treffen immer den richtigen Ton und bringen jeden Saal zum schunkeln.

Aufgrund der kurzen Session, kann das traditionelle Grünkohlessen des Senats dieses Jahr nicht stattfinden. Die Aufnahme der 3 neuen Senatoren wurde also kurzerhand auf der Sessionseröffnung vollzogen. Guido Hirsch, Markus Rommerskirchen und Andreas Stoffels wurden, nach erfolgreich überstandener Hospitanz, durch Senatspräsident Peter Kloiber feierlich in den Senat aufgenommen. Damit hat unser Senat wieder eine respektable Größe erreicht.

Und auch der große Rat konnte mit Thilo Wäsch und Dieter Brocksieper gleich zwei neue Ratsherren begrüßen.

Sie stehen fast immer etwas im Schatten der Großen. Aber unsere Jugendtanzgruppe braucht sich dort nicht zu verstecken. Claudia Königs hat in den letzten Jahren viel Zeit in den Aufbau investiert. Dass sich die Arbeit gelohnt hat, davon konnte sich an diesem Abend wieder jeder überzeugen. Der große Rat, vertreten durch den Ratssprecher Günter Fuchs, hat es sich dann auch nicht nehmen lassen, die Tanzgruppenjugend durch eine großzügige Geldspende zu unterstützen. Günter Fuchs sorgte mit seinem Catering Unternehmen auch dafür, das kulinarisch für jeden was dabei war. Vom Sauerbraten bis zur Frikadelle mit Kartoffelsalat war für alles gesorgt. Die Preisgestaltung war dabei mehr als fair.

Nach mehr als 4 Stunden abwechslungsreichem Programm, bildete die „Domstadtbande“ den musikalischen Abschluss. Sie gaben auf der Bühne und im Saal noch einmal alles und waren der Schlusspunkt unter einem schönen Abend. Wenn die Session so wird wie der Auftakt, können wir uns alle freuen.